Busse der SaarVV fahren nicht. (Foto: Pasquale D`Angiolillo)

VCD fordert Entschädigung für Fahrgäste

  22.10.2019 | 08:03 Uhr

Nach dem mehr als drei Wochen langen Streik im kommunalen Busverkehr im Saarland fordert der Verkehrsclub Deutschland (VCD) eine finanzielle Entschädigung für die Inhaber von Zeitkarten. Zudem müsse es einen verbindlichen Mindestfahrplan geben.

Die VCD-Landesvorsitzende Andrea Schrickel sagte, auch wenn die Gesetzeslage eine andere sei, wäre es fair, zumindest die eingesparten Lohn- und Kraftstoffkosten an die Kunden weiterzugeben. Eine Verlängerung der Laufzeiten bestehender Zeitkartenverträge, Gutschriften oder andere Formen der Anerkennung könnten helfen, treue Kunden bei der Stange zu halten.

Video [aktueller bericht, 22.10.2019, ab Minute: 14:39]
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Für mögliche künftige Streiks fordert der Verkehrsclub einen verbindlichen Mindestfahrplan als Grundvorsorge. Dies müsse von den Aufgabenträgern in Zusammenarbeit mit dem SaarVV organisiert werden. Nur so wäre gewährleistet, dass Pendler und andere auf den ÖPNV angewiesene Menschen, auf ein Grundangebot zurückgreifen könnten.

Auch die Verbraucherzentrale hatte Ersatz- und Gewährleistungsregelungen in Bezug auf die Busfahrer-Streiks gefordert.

Über dieses Thema wurde auch in den SR-Hörfunknachrichten vom 22.10.2019 berichtet.

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