F16 Kampfjet auf dem Rollfeld der US Airbase in Spangdahlem, Eifel (Archivfoto). (Foto: picture alliance/R4200)

Stromausfall ließ US-Kampfjet abstürzen

mit Informationen von dpa   11.02.2020 | 13:59 Uhr

Der Absturz eines US-Kampfjets im Oktober in der Eifel ist durch einen technischen Defekt bei schlechtem Wetter verursacht worden. Das teilte die US-Luftwaffe am Dienstag auf Grundlage des Untersuchungsberichts mit.

Es habe kurz nach dem Start vom US-Flugplatz Spangdahlem einen teilweisen Stromausfall an Bord der F-16 gegeben. Das hat laut der US-Luftwaffe zu einem Ausfall der Flug- und Navigationsinstrumente geführt. Auf diese sei der Pilot aber am Unglückstag des 8. Oktober wegen schlechter Sicht angewiesen gewesen. Er habe sich daher bei dem Routine-Übungsflug mit dem Schleudersitz aus der Maschine gerettet. Er erlitt leichte Verletzungen.

Grund für Stromausfall unklar

Der Kampfjet stürzte über einem Wald nahe Trier ab. Das Flugzeug im Wert von 25,5 Millionen US-Dollar (rund 23 Millionen Euro) wurde zerstört. Über die Gründe des Stromausfalls macht die Luftwaffe keine Angaben. In Spangdahlem ist das 52. Jagdgeschwader stationiert: Es umfasst eine F-16 Kampfjetstaffel mit mehr als 20 Flugzeugen. Zur US-Base gehören rund 4000 US-Soldaten.

Über dieses Thema haben auch die SR-Hörfunknachrichten am 11.02.2020 berichtet.

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