Flugzeug am Himmel (Foto: pixabay/ThePixelman)

Urlauber sollten sich über Quarantäneregeln informieren

  26.06.2020 | 12:10 Uhr

In der nahenden Ferienzeit zieht es auch immer mehr Menschen ins Ausland. Das saarländische Gesundheitsministerium hat deshalb darauf hingeweisen, dass Reisende sich vorher informieren sollten, ob ihr Reiseziel als Corona-Risikogebiet eingestuft ist. Dann müssen Rückreisende nämlich bei ihrer Ankunft in Deutschland für 14 Tage in Quarantäne.

"Nach den Einschränkungen der letzten Monate zieht es viele Saarländerinnen und Saarländer in Richtung Süden, aber die Corona-Pandemie endet nicht mit Beginn der Sommerferien", so Gesundheitsministerin Monika Bachmann. Nach wie vor steige mit der Einreise aus einem Risikogebiet, die Gefahr für die Weiterverbreitung des Coronavirus. 

Deshalb müssen sich Einreisende, die sich innerhalb von 14 Tagen vor Einreise in einem Risikogebiet aufgehalten haben, in Quarantäne begeben. Die Dauer der Quarantäne beträgt 14 Tage und kann zuhause erfolgen. Dort muss die Person ständig abgesondert bleiben. Besuche dritter Personen sind nicht gestattet.


Türkei, Schweden und USA Risikogebiete

Als Risikogebiet gilt ein Staat oder eine Region, für die zu Beginn der Einreise in die Bundesrepublik Deutschland ein erhöhtes Infektionsrisiko mit dem Coronavirus besteht. Die Risikogebiete werden ständig auf der Internetseite des Robert-Koch-Instituts veröffentlicht. Aktuell zählen beispiesweise die Türkei, Ägypten, Schweden sowie Teile der USA zu den Risikogebieten. Das bedeutet: Urlauber, die aus diesen Gebieten zurückkehren, müssen sich bei ihrer Rückkehr bei der Ortspolizeibehörde melden und dann in Quarantäne begeben.

Ärztliches Zeugnis erforderlich

Ausgenommen von der Quarantäneregelung sind symptomfreie Personen, die nur zur Durchreise in das Saarland einreisen oder über ein ärztliches Zeugnis verfügen, das in deutscher oder englischer Sprache ausgestellt ist. Das Zeugnis muss sich auf eine molekularbiologische Testung stützen, höchstens 48 Stunden vor Einreise in einem Mitgliedstaat der Europäischen Union oder in einem durch das Robert-Koch-Institut veröffentlichten Staat ausgeführt worden sein. Es muss den Behörden bei Verlangen unverzüglich vorgelegt werden können.

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