Während eines heftigen Regenschauers spritzt das Wasser auf einer Straße in die Höhe. (Foto: dpa/Paul Zinken)

Unwettereinsätze im Saarland

  17.08.2020 | 06:29 Uhr

In der Nacht zum Montag sind die Feuerwehren im Saarland zu rund 35 Unwettereinsätzen ausgerückt. Betroffen war vor allem der Landkreis St. Wendel und dort, nach Angaben der Feuerwehr, die Gemeinde Namborn.

In der Nacht zum Montag zog eine Unwetterfront mit Gewittern, heftigem Regen und Sturmböen über Teile des Saarlandes. Vom Unwetter am stärksten betroffen war der Landkreis St. Wendel.

Dort mussten die Einsatzkräfte unter anderem umgestürzte Bäume wegräumen und vollgelaufene Keller leerpumpen. Außerdem waren die Straßen zum Teil mit Geröll und Schlamm bedeckt und es bestand Gefahr durch Gullydeckel, die durch die starken Regenfälle aus ihren Verankerungen gehoben wurden.

Sechs Einsätze in Saarbrücken

In zwei Wohnhäusern gab es Kurzschlüsse, weil Wasser in Verteilerkästen eingedrungen war. Die Brände konnten aber noch im Entstehen gelöscht werden. Zudem musste wegen eines Hangrutsches im Gewerbegebiet „Auenrech" in Hofeld-Mauschbach die L133 teilweise voll gesperrt werden. Verletzt wurde laut der St. Wendeler Feuerwehr aber niemand.

Im Regionalverband Saarbrücken gab es sechs Einsätze, unter anderem stand auf der A620 zeitweise Wasser auf der Fahrbahn.

Über dieses Thema haben auch die SR-Hörfunknachrichten am 17.08.2020 berichtet.

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