Ein Fahrzeug der Feuerwehr fährt durch eine überflutete Straße. (Foto: picture alliance/dpa/Fredrik Von Erichsen)

Erneute Unwetterschäden in Kleinblittersdorf

  05.07.2018 | 07:09 Uhr

Rund fünf Wochen nach der Unwetterkatastrophe in Kleinblittersdorf haben starke Regenfälle am Mittwoch der Gemeinde erneut stark zugesetzt. Betroffen war nach Angaben der Feuerwehr dieses Mal der damals weitgehend verschonte Ortsteil Rilchingen-Hanweiler. Aber auch in Auersmacher und Sitterswald wurden Häuser überflutet, die schon Anfang Juni stark unter den Unwettern gelitten haben.

Wann sollte man die Feuerwehr rufen?
Audio [SR 1, (c) Kerstin Mark und Christian Balser, 05.07.2018, Länge: 02:07 Min.]
Wann sollte man die Feuerwehr rufen?

Betroffen war nach Angaben der Feuerwehr dieses Mal der damals weitgehend verschonte Ortsteil Rilchingen-Hanweiler. Demnach wurden einige Keller und Wohnungen überflutet. Auch in den Ortsteilen Sitterswald und Auersmacher, in denen das Unwetter vor einigen Wochen besonders gewütet hatte, hat der Starkregen am Mittwoch erneut für größere Schäden gesorgt. „Viele der Betroffenen in diesen beiden Orten waren bereits am 31.05./01.06. Opfer der Wassermassen, bei einigen waren gerade die Trocknungsmaßnahmen beendet“, teilte ein Sprecher der Freiwilligen Feuerwehr Kleinblittersdorf mit. Insgesamt waren die Wassermassen laut Feuerwehr aber geringer als Anfang Juni. Die Infrastruktur in der Gemeinde blieb demnach intakt.

Saarlandweit geringe Schäden

Im übrigen Saarland hat das Unwetter eher geringe Schäden hinterlassen. Polizei und Rettungsleitstellen berichten von teils überfluteten Straßen und Kellern. Auf der Bahnstrecke zwischen St. Wendel und Türkismühle stürzte ein Baum um und sorgte für Verzögerungen. Die Züge fahren inzwischen aber wieder planmäßig. In Bexbach wurde ein Blitzeinschlag gemeldet, der jedoch keinen Brand ausgelöst hat.

Unwetter
Dossier: Unwetter im Saarland
In der Nacht zum 1. Juni hat ein Unwetter Millionenschäden in mehreren saarländischen Orten angerichtet. Betroffen waren vor allem Kleinblittersdorf, Bliesransbach und Bübingen. Die Anwohner und die Kommunen werden noch lange mit den Folgen zu kämpfen haben. Ein weiteres Unwetter ist am 11. Juni über das Saarland gezogen. In Heusweiler und Eppelborn waren die Einsatzkräfte fast 24 Stunden im Dauereinsatz.

Über dieses Thema haben auch die Hörfunknachrichten vom 05.07.2018 berichtet.

Artikel mit anderen teilen