Aufräumarbeiten nach dem Hochwasser durch Starkregen in Kleinblittersdorf (Foto: Pasquale d'Angiolillo)

Unwetter-Soforthilfe 880 Mal ausgezahlt

  30.11.2018 | 08:59 Uhr

Sechs Monate nach dem heftigen Unwetter haben nach Auskunft des Finanzministeriums insgesamt 876 Betroffene eine Soforthilfe erhalten. Land, Landkreise und Kommunen haben demzufolge 1,3 Millionen Euro aufgewandt.

Die Soforthilfe sei in Höhe von 1500 Euro ausgezahlt worden. Land, Landkreise und Kommunen haben demzufolge 1,3 Millionen Euro aufgewandt. Dafür hat das Land rechtliche Rahmenbedingungen in Form einer Finanzhilfe-Richtlinie geschaffen. Die Landkreise waren für Bearbeitung und Genehmigung verantwortlich. Zu dieser Finanzhilfe gehört auch die Möglichkeit, einen Antrag auf endgültige Hilfe zu stellen, bei der die Soforthilfe angerechnet wird.

Unwetter: Nicht allen wurde unbürokratisch geholfen
Audio [SR 3, Simin Sadeghi, 30.11.2018, Länge: 02:26 Min.]
Unwetter: Nicht allen wurde unbürokratisch geholfen

Nach aktuellem Stand haben gut 100 Haushalte zusätzlich Anträge auf endgültige Finanzhilfe gestellt, die derzeit noch bearbeitet werden. Weitere Hilfen wurden im vergangenen Monat auch an Haushalte in den Kommunen Piesbach und Bilsdorf zugesagt. In diesen Orten hatte die Landesregierung erst überprüfen lassen, wie heftig sie von dem Starkregen betroffen waren und dann Nachmeldungen zugelassen.

Über dieses Thema wurde auch in den Hörfunknachrichten vom 30.11.2018 berichtet.

Unwetter
Dossier: Unwetter im Saarland
In der Nacht zum 1. Juni hat ein Unwetter Millionenschäden in mehreren saarländischen Orten angerichtet. Betroffen waren vor allem Kleinblittersdorf, Bliesransbach und Bübingen. Die Anwohner und die Kommunen werden noch lange mit den Folgen zu kämpfen haben. Ein weiteres Unwetter ist am 11. Juni über das Saarland gezogen. In Heusweiler und Eppelborn waren die Einsatzkräfte fast 24 Stunden im Dauereinsatz.

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