Fotomontage: Verkehrsschilder an der Grenze zu Deutschland, Frankreich, Luxemburg, Polen (Foto: Fotomontage/Material Imago/Galuschka/Rothemel/BilffunKMV/Steinach)

Saar-Uni forscht zum Leben in Grenzregionen

  26.04.2021 | 15:58 Uhr

Die Universität des Saarlandes beteiligt sich zusammen mit drei weiteren Hochschulen an einem Forschungsprojekt zum Leben in Grenzregionen. Nach Angaben der Saar-Uni wird es mit rund zwei Millionen Euro gefördert. Dabei geht es auch um die Großregion.

"Die freie Fahrt über die nationalen Grenzen hinweg ist für uns Europäer selbstverständlich geworden", sagt Florian Weber von den Europastudien an der Universität des Saarlandes. Die Grenzschließungen zu Beginn der Corona-Pandemie hätten vielen erst schmerzhaft vor Augen geführt, wie eng verflochten vor allem die grenznahen Regionen miteinander seien.

Vier Unis, viele Fachbereiche

Wie sich solche Regionen entwickeln, erforscht Weber jetzt gemeinsam mit der TU Kaiserslautern, der Brandenburgischen TU Cottbus-Senftenberg und der Europa-Universität Viadrina in Frankfurt/Oder. Forschende aus verschiedenen Fachbereichen untersuchen dabei politische und wirtschaftliche, aber auch sprachliche und kulturelle Verbindungen.

Sie vergleichen das Dreiländereck von Deutschland, Frankreich und Luxemburg mit der Region Brandenburg-Lebus, die an Polen grenzt. Mit ihren Ergebnissen wollen sie zur Verbesserung grenzüberschreitender Kooperation beitragen.

675.000 Euro Förderung

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung fördert das Forschungsprojekt über drei Jahre. Die Universität des Saarlandes erhält rund 675.000 Euro.

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