Laboruntersuchung von Coronatests (Foto: ThomasxImo/photothek.)

Uniklinik untersucht Corona-Proben auf Omikron-Variante

mit Informationen von Janek Böffel   26.11.2021 | 21:59 Uhr

Die Uniklinik wird ab sofort positive Coronaproben auf die neue Virusvariante B1.1.529 - auch Omikron genannt - untersuchen. In Belgien ist am Freitag ein erster Fall aufgetaucht. Im Saarland hingegen ist noch kein Fall bekannt.

Längere Zeit war es ruhig um neue Varianten des Coronavirus, seit Delta in vielen Ländern frühere Linien verdrängt hat. Jetzt ist in Südafrika eine neue Variante aufgetaucht, die die WHO mittlerweile als besorgniserregend eingestuft hat. Es ist die Variante B1.1.529, von der WHO mit dem griechischen Buchstaben Omikron getauft.

Forscher sind beunruhigt

Im Saarland ist bislang kein Fall bekannt, teilte das Gesundheitsministerium dem SR mit. Allerdings wird die Uniklinik ab sofort positive Proben systematisch auf die neue Mutante untersuchen.

"Wir sollten uns jetzt nicht völlig ins Boxhorn jagen lassen“
Audio [SR 3, Interview: Michael Friemel/Dr. Jürgen Rissland, 27.11.2021, Länge: 04:35 Min.]
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Forscher sind vor allem deshalb beunruhigt, da sie viele Mutationen am Spike-Protein aufweist. Also genau da, wo auch die Impfstoffe ansetzen.

Ob die neue Variante wirklich gefährlicher ist als frühere Varianten ist derzeit aber noch unklar.

Über dieses Thema haben auch die SR-Hörfunknachrichten am 26.11.2021 berichtet.

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