Tödlicher Verkehrsunfall mit Fahrerflucht, Unfallstelle auf der Autobahn bei Zeibrücken (Foto: Polizeidirektion Zweibrücken)

Unfall auf A8: Entscheidender Hinweis fehlt noch

  09.07.2018 | 15:14 Uhr

Mehr als eine Woche nach dem schweren Motorradunfall auf der A8, bei dem ein 13-Jähriger ums Leben kam, sind bei der Polizei viele Hinweise eingegangen. Die entscheidende Spur zum Unfallverursacher fehlt aber noch.

"Die meisten Hinweise sind eher allgemeiner Art", sagte der Sprecher der Polizeidirektion Pirmasens, Martin Sema, gegenüber SR.de. Das sei in solchen Fällen aber normal. Inzwischen sei seit dem Unfall am 1. Juli aber schon über eine Woche vergangenen. Je länger der Unfall her sei, umso geringer seien die Chancen, dass der entscheidende Tipp noch komme.

Allerdings gebe es auch immer wieder Fälle, in denen die Betroffenen ihre Schulgefühle nicht mehr aushielten und über ihren Anwalt oder direkt den Kontakt zur Polizei suchten. Das könne auch noch nach Jahren passieren.

Mercedes flüchtete nach dem Unfall

Bei dem Unfall am 1. Juli war auf der A8 bei Zweibrücken-Ernstweiler ein heller, vermutlich weißer Mercedes auf ein Motorrad aufgefahren. Der 37 Jahre alte Fahrer wurde dabei schwer verletzt. Er befindet sich noch immer in einer Klinik. Sein 13 Jahre alter Sohn, der mit auf der Maschine saß, kam ums Leben.

Der Unfallverusacher fuhr nach dem Unfall einfach weiter in Richtung Saarland. Unklar ist, ob ein Mann oder eine Frau das Auto gefahren ist, auch das Nummernschild ist unbekannt. Die Polizei sucht weiter nach Zeugen, die sich bei der Polizeiinspektion Zweibrücken telefonisch unter 06332/9760 oder bei jeder anderen Polizeidienststelle melden können.

Artikel mit anderen teilen