Blaulicht der Polizei (Foto: picture alliance / Friso Gentsch/dpa-Bildfunk)

Polizei geht nicht von einem Rennen aus

  19.07.2019 | 09:26 Uhr

Die Polizei geht nicht davon aus, dass der schwere Unfall in dem rheinland-pfälzischen Trippstadt nach einem illegalen Autorennen entstanden ist. Nach einem Bericht des SWR konnte sich der Verdacht bisher nicht erhärten. Bei dem Unfall war ein Sport-Coupé außer Kontrolle geraten und hatte zwei Frauen erfasst.

Dem Bericht zufolge hatten Augenzeugen von einem möglichen Rennen berichtet, woraufhin auch in diese Richtung ermittelt wurde. Hinweise auf ein Rennen seien aber nicht entdeckt worden.

Bei dem Unfall in der Nacht zum Sonntag wurden zwei Frauen schwer verletzt. Eine 48 Jahre alte Frau wurde frontal von dem Sport-Coupé erfasst und auf den Gehweg gestoßen. Sie erlitt lebensgefährliche Verletzungen. Die andere Frau im Alter von 26 Jahren wurde von dem Wagen in eine Schaufensterscheibe katapultiert. Ihr wurde das Bein amputiert.

Jungen Männer beschuldigen sich gegenseitig

In dem Unfallwagen saßen zwei junge Männer im Alter von 18 und 19 Jahren. Sie beschuldigten sich gegenseitig, am Steuer gesessen zu haben. Die Polizei sei aber zuversichtlich, mit kriminaltechnischen Untersuchungen herauszubekommen, wer von den gefahren sei.

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