Unfall in Saarwellingen (Foto: Rolf Ruppenthal)

Zwölfjährige nach Unfall weiter in Lebensgefahr

  28.08.2017 | 19:46 Uhr

Fünf Tage nach dem schweren Unfall in Saarwellingen schwebt ein schwer verletztes zwölf Jahre altes Mädchen weiter in Lebensgefahr. Unterdessen hat die Polizei einen neuen Zeugenaufruf gestartet - insbesondere die Aussage eines Mannes sei "von äußerster Wichtigkeit".

Bei dem schweren Verkehrsunfall vergangenen Mittwoch war eine 43-Jährige getötet, fünf weitere Menschen verletzt worden - darunter die zwölfjährige Tochter der Frau. "Ihr Gesundheitszustand ist immer noch kritisch", sagte ein Polizeisprecher am Montag. Ein 26-Jähriger war mit hohem Tempo durch eine Geschäftsstraße gerast und ungebremst auf den Wagen von Mutter und Tochter aufgefahren. Er soll wegen gesundheitlicher Probleme die Kontrolle über sein Auto verloren haben.

Inzwischen hat die Staatsanwaltschaft Saarbrücken gegen den Unfallverursacher ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts der fahrlässigen Tötung eingeleitet. Zunächst müsse geklärt werden, ob der 26-Jährige möglicherweise einen epileptischen Anfall am Steuer gehabt habe, sagte der Sprecher der Staatsanwaltschaft.

Wichtiger Zeuge gesucht

Unterdessen sucht die Polizei weiter nach Zeugen, die insbesondere den Unfallvorgang hinter der Fußgängerampel beobachtet hätten. Von "äußerster Wichtigkeit" sei dabei die Aussage eines Mannes, der in Höhe der Metzgerei sein Auto abgestellt habe und seiner Tochter befohlen hatte, unbedingt im Auto zu bleiben. Er soll sich dringend bei der Polizeiinspektion Lebach unter Tel. 06881 - 5050 melden.

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