Uni-Klinik Homburg (Foto: SR)

Uniklinik strukturiert wegen Corona um

Nelly Theobald / Onlinefassung: Anne Staut   03.04.2020 | 21:19 Uhr

Die Uniklinik in Homburg will weiter Organtransplantationen und Tumoroperationen sicherstellen. Damit sich die empfindlichen Patienten nicht mit dem Coronavirus anstecken, hat die Uniklinik deshalb mehrere Bereiche umstrukturiert.

Dringende Operationen wie etwa Organtransplantationen werden an der Uniklinik weiter durchgeführt. Auch Tumorpatienten müssten weiter therapiert werden, sagte Professor Urban Sester, Leiter des Transplantationszentrums. Lebendorgantransplantationen sind allerdings bis auf weiteres eingestellt.

Hochrein-Bereiche sollen helfen

Um zu gewährleisten, dass die hochempfindlichen Patienten sich nicht mit dem Virus infizieren, habe man deshalb in den letzten zwei Wochen ein Konzept entwickelt. Unter anderem wurden verschiedene Bereiche auf den Stationen eingerichtet. In Hochrein-Bereiche kämen keine Menschen, die mit dem Virus infiziert sein könnten.

Auch in der Notaufnahme werden die Patienten zu einer möglichen Coronainfektion befragt und entsprechend weiter behandelt. Je nachdem, ob eine Infektion mit dem Virus bestehen könnte oder nicht, erhalten die Patienten Armbänder in unterschiedlichen Farben.

Über dieses Thema hat auch der "aktuelle bericht" am 03.04.2020 berichtet.

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