UKS erweitert die Zentrale Notaufnahme – Erstbeurteilung von Patientinnen und Patienten vom Klinikgebäude abgekoppelt (Foto: Rüdiger Koop/UKS)

UKS erweitert Zentrale Notaufnahme

  02.04.2020 | 10:40 Uhr

Vor dem Hintergrund der Corona-Pandemie hat die Homburger Uniklinik ihre Zentrale Notaufnahme (ZNA) erweitert. Dadurch sollen die Wege der Notfall-Patienten besser gesteuert und Hochrisiko-Patienten frühzeitig identifiziert werden.

Das Universitätsklinikum des Saarlandes in Homburg hat in den letzten Tagen die Struktur der Zentralen Notaufnahme (ZNA) weiter optimiert. Dadurch will man die Wege der Notfall-Patientinnen und -Patienten besser steuern.

Vor dem Bereich der Liegendeinfahrt der Notaufnahme wurden zu dem Zweck Zelte aufgestellt, in denen die Patienten zunächst durch interdisziplinäre Teams untersucht werden. „Um unsere Patientinnen und Patienten optimal versorgen zu können, haben wir aktuell drei Zelte vor der eigentlichen Notaufnahme aufgebaut, in denen die erste medizinische Einschätzung erfolgen kann“, erklärt der Ärztliche Leiter der ZNA, Dr. Sebastian Ewen. „Wie dringlich ist die Behandlung? Wie ist der Schweregrad der Verletzung? Besteht das Risiko einer Infektion mit Covid-19? Viele dieser Fragen können wir an dieser ersten Anlaufstelle klären“, so Ewen.

Dadurch könnten frühzeitig Hochrisikopatienten identifiziert und isoliert werden und das Risiko einer Infektion für andere Patienten und Krankenhauspersonal so gering wie möglich gehalten werden. Die Umstrukturierung der ZNA sei eine der Maßnahmen, mit denen sich das UKS auf steigende Fallzahlen vorbereitet.

Über dieses Thema haben auch die SR-Hörfunknachrichten vom 02.04.2020 berichtet.

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