Der angeklagte 33-jährige aus Kleinblittersdorf (rechts) und Verteidiger Michael Rehberger (Foto: SR)

33-Jähriger wegen Totschlags erneut vor Gericht

Peter Ring   10.07.2019 | 19:35 Uhr

Vor dem Saarbrücker Landgericht hat der Revisionsprozess gegen einen 33-Jährigen aus Kleinblittersdorf begonnen. Er hatte im Mai 2018 auf seine ehemalige Lebensgefährtin eingestochen und sie an der Brust und im Gesicht verletzt.

Grund für die Tat war offenbar, dass die Frau den Angeklagten verlassen und ihn mehrfach des Hauses verwiesen hatte. Der Mann war wegen versuchten Totschlags zu vier Jahren Haft verurteilt worden. Laut Bundesgerichtshof ist aber auch eine Verurteilung wegen versuchten Mordes möglich. Daher wurde das Verfahren neu aufgerollt. Am ersten Verhandlungstag wurden insgesamt acht Zeugen erneut vernommen.

Video [aktueller bericht, 10.07.2019, Länge: 6:52 Min.]
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Nach den Worten von Verteidiger Michael Rehberger geht es im Revisionsprozess um die Frage, ob der Angeklagte in heimtückischer Weise gehandelt und die Situation ausgenutzt habe, um die Nebenklägerin anzugreifen. Ende der Woche sollen die Plädoyers gehalten werden. Das Urteil wird am kommenden Mittwoch erwartet. 

Über dieses Thema berichtet auch der „aktuelle bericht“ im SR Fernsehen vom 10.07.2019

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