Ermittler untersuchen den Lkw auf dem Rastplatz an der A6 (Foto: Becker & Bredel)

Toter Lkw-Fahrer: Fahnder setzen Belohnung aus

  02.02.2018 | 10:24 Uhr

Nach dem gewaltsamen Tod eines Lkw-Fahrers hat die Staatsanwaltschaft Saarbrücken eine Belohnung von 2000 Euro ausgesetzt. Der 41-Jährige war Mitte Januar an der Raststätte Homburg leblos in seinem Fahrzeug gefunden worden.

Fahndungsbilder zum Fall des getöteten LKW-Fahrers (Foto: Landespolizeipräsidium Saarland)
Fahndungsbilder zum Fall des getöteten LKW-Fahrers

Wie die Polizei mitteilte, stand das rote Sattelgespann der Firma MAN seit Samstagmorgen, den 13. Januar, unbewegt auf dem Rastplatz an der A6 in Fahrtrichtung Mannheim. Der Wagen hatte polnische Kennzeichen und trug den Schriftzug "SAS TRANS".

Die ausländische Spedition hatte den Lkw selbst per GPS geortet, weil der Fahrer einen Termin zum Beladen nicht wahrgenommen hatte. Nachdem der Fahrer sich nicht meldete, fuhr ein Mitarbeiter der Spedition zum Parkplatz. Dort fand er den Gesuchten tot in der Fahrerkabine. Die Obduktion in der Rechtsmedizin der Uni-Klinik Homburg hatte „stumpfe Gewalt gegen den Kopf“ als Todesursache ergeben. Ein Paar dunkle Herrenpantoffel aus Plastik fehlten am Tatort.

Polizei nimmt Hinweise entgegen

Wer sachdienliche Hinweise hat, kann sich beim Kriminaldauerdienst melden. Für Hinweise, die zur Ergreifung des Täters führen, hat die Staatsanwaltschaft eine Belohnung von bis zu 2000 Euro ausgesetzt.

Über dieses Thema wurde auch in den Hörfunknachrichten vom 02.02.2018 berichtet.

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