Ermittler untersuchen den Lkw auf dem Rastplatz an der A6 (Foto: Becker & Bredel)

Fernfahrer wohl Opfer eines Gewaltverbrechens

  16.01.2018 | 16:38 Uhr

Der Lkw-Fahrer, der am Montagabend an der Raststätte Homburg leblos in seinem Fahrzeug aufgefunden wurde, ist offenbar getötet worden. Nach Angaben der Polizei hat die Obduktion ergeben, dass der 41-Jährige wohl Opfer eines Gewaltverbrechens wurde.

Der Lkw war durch die ausländische Spedition selbst per GPS geortet worden, weil der Fahrer einen Termin zum Beladen nicht wahrgenommen hatte. Nachdem der Fahrer sich nicht meldete, fuhr ein Mitarbeiter der Spedition zum Parkplatz der Raststätte Homburg an der A 6. Dort fand er den Gesuchten tot in der Fahrerkabine.

Noch keine Hinweise auf Täter

Die anschließende Untersuchung der Leiche ergab eine Verletzung am Kopf. Deshalb wurde der Mann aus der Ukraine zur Klärung der Todesursache in die Rechtsmedizin der Uni-Klinik Homburg gebracht. Dort wurde „stumpfe Gewalt gegen den Kopf“ als Todesursache festgestellt. Hinweise auf Täter oder Motiv liegen derzeit nicht vor.

Nach ersten Erkenntnissen stand die mit polnischen Kennzeichen versehene rote Sattelzugmaschine mit dem ebenfalls roten Auflieger bereits seit dem vergangenen Samstag unverändert an der in Fahrtrichtung Mannheim gelegenen Raststätte.

Über dieses Thema wurde auch in den Hörfunknachrichten vom 16.01.2018 berichtet.

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