Absperrband mit der Aufschrift "Polizeiabsperrung" (Foto: dpa)

Toter in der Bismarckstraße wurde erschlagen

red/T.Gerber   16.07.2013 | 18:00 Uhr

Der 56-Jährige Mann, der am Montag tot in der Saarbrücker Bismarckstraße gefunden wurde, ist offenbar erschlagen worden. Das geht nach Polizeiangaben aus dem Obduktionsbericht hervor.

Am Montagnachmittag gegen 15.30 Uhr drang die Polizei in die Wohnung des Mannes ein. Nachbarn hatten sie alarmiert, da der Hund des Unternehmensberaters seit Stunden gebellt hatte. Das Opfer lag tot in seiner Wohnung, umgeben von Blut. Der 56-Jährige lebte allein in der Dachgeschoßwohnung.

Die Obduktion am Dienstag in der Homburger Rechtsmedizin ergab, dass der 56-jährige Saarbrücker offensichtlich getötet wurde. Die Leiche wies im Kopfbereich und am Oberkörper massive Verletzungen auf. Diese Verletzungen, hervorgerufen durch stumpfe Gewalt, waren laut Obduktionsbericht für den Tod verantwortlich.

Zusammenhang mit einem Einbruch?

Beim Landespolizeipräsidium wurde eine Mordkommission eingesetzt. Es wird vermutet, dass die Tat im Zusammenhang mit einem versuchten Einbruch steht. In dem Anwesen in der Bismarckstraße befindet sich auch ein Schmuckatelier. Dort hatten Unbekannte in der Nacht von Sonntag auf Montag versucht, mit Hilfe einer Leiter in das Haus einzudringen.

Die Polizei war bereits am Sonntag vor Ort und hatte an der Tür des 56-Jährigen geklopft. Da der nicht antwortete und keine Einbruchsspuren zu sehen waren, hinterließen die Beamten einen Zettel, er möge sich bei ihnen melden. Zu diesem Zeitpunkt war das Opfer vermutlich bereits tot.

Artikel mit anderen teilen