Polizeiabsperrung (Foto: dpa/Patrick Seeger)

Mordverdacht nach Tod einer 38-Jährigen

Thomas Gerber / Onlinefassung: Thomas Braun   26.07.2017 | 12:39 Uhr

Nach dem Fund einer Frauenleiche in der Metzer Straße in Saarbrücken hat die Polizei die Mordkommission "Metz" eingesetzt. Das Opfer, eine 38-jährige Französin, hatte sich erst vor wenigen Tagen in der Wohnung eingemietet. Die Ermittlungen stehen noch ganz am Anfang, zu den Hintergründen der Tat oder dem möglichen Täter ist noch nichts bekannt.

Der Tod der 38-Jährigen gibt der Polizei weiter Rätsel auf. Die Obduktion hatte ergeben, dass die Frau einem Gewaltverbrechen zum Opfer gefallen ist. Zwölf Beamte der Mordkommission "Metz" durchleuchten nun zunächst das persönliche Umfeld der 38-Jährigen. Die Ermittlungen gestalten sich schwierig. Das Opfer soll sich im Drogen- und Rotlichtmilieu bewegt haben.

Die Frau war erst vor kurzem in die Wohnung in der Metzerstraße eingezogen. Ein Mann, mit dem das Opfer eine Zeit lang in der Wohnung zusammengelebt hatte, konnte zunächst nicht gefunden werden. Er scheidet inzwischen aber als Tatverdächtiger aus. Laut Polizei hat er für die Tatzeit am frühen Dienstagmorgen gegen 2.30 Uhr ein Alibi.

Derzeit keine heiße Spur

Wie die 38-Jährige getötet wurde, steht nach der Obduktion zwar fest. Aus ermittlungstaktischen Gründen gibt die Polizei aber keine Einzelheiten bekannt. Sie will Täterwissen nicht öffentlich machen. Eine heiße Spur gibt es derzeit nicht.

Anwohner hatten am Dienstag die Polizei verständigt, weil sie vor einer Wohnungstür in dem Mehrparteienhaus Blutspuren entdeckt hatten. Die Beamten ließen die verschlossene Tür öffnen und fanden die Leiche der 38-Jährigen.

Über dieses Thema wurde auch in den Hörfunknachrichten vom 26.07.2017 berichtet.