Logo der Arbeiterwohlfahrt (Foto: dpa)

Tarifverhandlungen bei der Awo Saarland ergebnislos

  14.08.2019 | 07:53 Uhr

Für die rund 5200 Beschäftigten der Arbeiterwohlfahrt (AWO) im Saarland ist auch die dritte Tarifverhandlungsrunde ohne eine Einigung geblieben. Die Arbeitgeberseite legte zwar ein überarbeitetes Angebot vor, teilte die Gewerkschaft Verdi mit. Dieses sei jedoch noch immer nicht ausreichend.

Das Kernproblem liegt nach Gewerkschaftsangaben unter anderem in den vom Arbeitgeber angebotenen unterschiedlich hohen Entgeltsteigerungen der einzelnen Beschäftigten. "Von Lohnsteigerungen müssen alle Beschäftigten gleichermaßen profitieren", sagt Verdi-Verhandlungsführer Mirko Gelfert.

Verdi fordert die Übernahme der aktuellen Tabellenentgelte aus dem öffentlichen Dienst. Für Pflegekräfte etwa würde das zwischen 150 und 310 Euro mehr bedeuten. Außerdem will die Gewerkschaft eine Zulage für das sogenannte „Holen aus dem Frei“ erreichen, da es bei der Awo nach Verdi-Angaben häufig zu kurzfristigen Dienstplanänderungen kommt.

Über dieses Thema haben auch die SR-Hörfunknachrichten vom 14.08.2019 berichtet.

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