Eintagsfliegen kreisen um ein grelles Licht (Foto: dpa/Armin Weigel)

St. Wendel: Projekt gegen Lichtverschmutzung

Renate Wanninger   19.11.2018 | 06:45 Uhr

Im St. Wendeler Land will man künftig aktiv gegen Lichtverschmutzung vorgehen. Dafür wurde ein Projekt mit dem Namen „Gesundes Licht für Natur und Mensch“ gegründet, das heute vorgestellt werden soll.

St. Wendel: Projekt gegen Lichtverschmutzung
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St. Wendel: Projekt gegen Lichtverschmutzung
LED-Warmlichter sollen in St. Wendel Insekten schützen. SR-Reporterin Renate Wanninger hat sich erkundigt, was dahinter steckt.

An dem Projekt arbeiten der Landkreis St. Wendel, die Gemeinden Nohfelden und Nonnweiler, der Energieversorger energis, die Europäische Akademie Otzenhausen und die Tourist-Information St. Wendeler Land mit. „Gesundes Licht für Natur und Mensch“ will zum einen auf die zunehmenden Probleme durch Lichtverschmutzung aufmerksam machen. Denn durch immer mehr Lichter, die in den Kommunen, Firmen und bei Privathaushalten eingesetzt werden, gibt es auch immer häufiger gesundheitliche Probleme bei Menschen und negative Auswirkungen auf Tiere und Pflanzen.

"Warmlichter" sollen Abhilfe schaffen

Dem will das Projekt „Gesundes Licht für Natur und Mensch“ durch Informationen und den Einsatz umweltschonender Lichtquellen entgegenwirken. So haben die Gemeinden Nohfelden und Nonnweiler schon damit angefangen, Weißlicht bei Straßenlaternen durch umweltfreundlichere LED-Warmlichter auszutauschen, das zum Beispiel weniger Insekten anzieht.

Über dieses Thema haben auch die Hörfunknachrichten vom 19.11.2018 berichtet.

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