Baum mit gebrochenem Ast (Foto: Pixabay/FelixMittermeier)

Umweltminister warnt vor Waldspaziergängen

  15.02.2020 | 15:13 Uhr

Auch mehrere Tage nach dem Orkan Sabine warnt das saarländische Umweltministerium davor, den Wald zu betreten. Es sei weiterhin damit zu rechnen, dass Bäume umfallen oder Äste herabstürzen.

Nach Sturm Sabine
Mit Vorsicht durch den Wald [11.02.2020]
Sturm Sabine hat Spuren hinterlassen. Auch wenn die ersten Schäden schon beseitigt sind: Nach wie vor ist Vorsicht geboten. Deshalb sind jetzt Baumkontrolleure unterwegs. Wir haben einen begleitet.

"Waldwege sind derzeit nicht sicher. Meiden Sie sie bei Ihren Spaziergängen", sagte der saarländische Umweltminister Reinhold Jost (SPD). Zwar sei der von dem Orkan verursachte Schaden vorerst geringer als erwartet - Jost geht aber von weiteren Folgeschäden aus. "Wir müssen damit rechnen, dass durch das Sturmtief verursachte Wurzelabrisse die Vitalität und Stabilität der Bäume beeinträchtigen werden."

Nach Angaben des Saarforst können "angeschobene" Bäume - also schiefstehende Bäume, bei denen sich die Wurzel auf einer Seite gelöst hat - auch ohne Windeinwirkung umfallen.

Vor allem Fichten umgestürzt

Insgesamt sind im saarländischen Staatswald und vom Saarforst mitbetreuten Waldflächen rund 5000 Kubikmeter Sturmholz angefallen. Vor allem Fichten, die durch Borkenkäferbefall meist vorgeschädigt waren, hat es umgeweht. Am stärksten betroffen war der Wald um Tholey.

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