Ein Windsack zeigt starken Seitenwind an (Foto: Michael Reichel/dpa)

350 Einsätze wegen "Ciara"

Lisa Huth   10.02.2020 | 16:35 Uhr

Der Orkan "Sabine", in Frankreich "Ciara" genannt, ist mit zum Teil mehr als 130 Stundenkilometern über die Großregion Grand Est gefegt. Insgesamt gab es wegen des Sturms mehr als 350 Einsätze von Polizei und Feuerwehr.

In Département Moselle gab es drei Leichtverletzte, darunter ein Mann bei Teterchen nahe dem Felsberg, der von einem umstürzenden Baum getroffen wurde. Die französische Bahn SNCF hat eine Reihe von Regionalzügen in Elsass und in Lothringen gestrichen. Wie schon während des Streiks gegen die Rentenreform wird vor allem die Achse Metz-Luxemburg bedient. Die Züge auf den Strecken Forbach-Saarbrücken, Saargemünd-Straßburg und Saargemünd-Metz fielen aus.

Nahe der Grenze waren mehrere Dutzend Haushalte ohne Strom. Insgesamt gab es mehr als 350 Einsätze. Unter anderem in Hundling nahe Saargemünd, wo ein Stommast umgefallen ist. Wegen umgestürzter Bäume und Strommasten waren die Departements-Straßen auch andernorts in Lothringen gesperrt.

Polizei und Feuerwehr im Einsatz
Schäden und Verletzte durch Sturmtief
Das Orkantief "Sabine" hat im Saarland seit Sonntagnachmittag für zahlreiche Einsätze gesorgt. Drei Menschen wurden verletzt.

Über dieses Thema haben auch die SR-Hörfunknachrichten am 10.02.2020 berichtet.

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