Ein Windsack weht waagerecht in stürmischem Wind (Foto: Uwe Zucchi/dpa)

Viele Einsätze wegen Herbststurm "Mortimer"

  30.09.2019 | 08:54 Uhr

In der Nacht auf Montag wehte der erste Herbststurm über das Saarland. Die Schäden durch Tief "Mortimer" hielten sich zwar in Grenzen, trotzdem mussten Polizei und Feuerwehr über 60 Mal ausrücken.

Nach Angaben des Lagezentrums sind vor allem im Landkreis Saarlouis, im Regionalverband Saarbrücken und im Saarpfalzkreis mehrere Straßen vor allem durch herabfallende Äste blockiert worden. Auf dem Homburger Oktoberfest wurde ein Erste-Hilfe-Zelt des Rettungsdienstes weggeweht.

Keine großen Windgeschwindigkeiten

Auch im Landkreis St. Wendel musste die Feuerwehr nach eigenen Angaben mehrmals ausrücken, weil große Bäume auf die Straße gestürzt waren. Betroffen waren unter anderem Theley, Bierfeld und die L 131 zwischen St. Wendel und Werschweiler.

Insgesamt wurden nach Polizeiangaben 64 sturmbedingte Einsätze registriert. Verletzte gab es den Angaben zufolge nicht. Insgesamt sei das Saarland glimpflich davon gekommen, da der Sturm keine großen Windgeschwindigkeiten hatte. Weil aber die Bäume noch belaubt sind, bieten sie eine große Angriffsfläche und fallen den Angaben zufolge leichter um.

Über dieses Thema haben auch die SR-Hörfunknachrichten vom 30.09.2019 berichtet.

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