Eine Frau sitzt auf dem Boden und schaut zum Fenster hinaus. (Foto: Imago Images/Westend61)

Saar-Uni forscht zu Folgen der Corona-Krise

  23.03.2020 | 13:59 Uhr

Die Universität des Saarlandes startet ein Forschungsprojekt zu den psychischen und sozialen Auswirkungen der Corona-Krise. Die Fachrichtung Psychologie sucht dafür noch Teilnehmer.

Für die Studie mit dem Titel „Alles anders?“ werden Teilnehmerinnen und Teilnehmer gesucht, die wöchentlich in Fragebögen dokumentieren, wie sich die Coronakrise auf ihren Alltag, ihre Beziehungen und ihr Wohlbefinden auswirkt.

Die Teilnehmer sollen diese Auswirkungen in wöchentlichen Fragebögen dokumentieren. Ziel der Studie sei es zu verstehen, was sich ändert, wenn ein globales Ereignis das private Leben auf den Kopf stelle.

Regelmäßige Teilnahme wünschenswert

„Die Studiendauer ist derzeit offen, höchstwahrscheinlich erstreckt sich die Studie über mehrere Wochen“, erklärten die Forscher. Die Studienteilnehmer dokumentierten in wöchentlichen Fragebögen die aktuellen Einschnitte in ihrem Alltag. Allerdings müssten sie nicht an jeder Befragung teilnehmen und könnten auch wieder aussteigen. „Dennoch ist es für die Studie wichtig, dass Sie möglichst regelmäßig und oft teilnehmen“, betonten die Wissenschaftler. Das Ausfüllen des ersten Fragebogens dauert den Angaben zufolge rund 20 Minuten, alle weiteren rund zwölf Minuten.

Alle, die mindestens vier Befragungen beantwortet haben, können auf Wunsch eine schriftliche individuelle Auswertung ihrer Daten erhalten. Außerdem werden unter diesen Teilnehmern zehn Gutscheine zu je 50 Euro verlost.

Internetseite der Studie mit Anmeldeformular:

www.alles-anders.org

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