Studenten in einer Küche (Foto: picture alliance/Ulrich Baumgarten)

Saarbrücker Studenten müssen höhere Mieten zahlen

  25.02.2020 | 11:06 Uhr

Während in vielen deutschen Uni-Städten die Mietpreise für Studentenwohnungen stagnieren oder sogar fallen, sind sie in Saarbrücken gestiegen. Trotzdem bleibt die Landeshauptstadt ein vergleichsweise günstiges Pflaster.

Studenten mussten für eine neugemietete Wohnung mit ein bis zwei Zimmern und höchstens 40 Quadratmetern in Saarbrücken im vergangenen Jahr im Mittel 280 Euro zahlen. Im Jahr davor waren es 270 Euro. Das ist eine Steigerung von rund vier Prozent. Die Zahlen gehen aus einer Auswertung der Internetplattform immowelt.de hervor, die dafür die am stärksten nachgefragten Angebote berücksichtigt hat.

Große Steigerung in Kaiserslautern

In der Studenten-Hochburg Berlin sind die Angebotsmieten für studententaugliche Wohnungen hingegen um vier Prozent zurückgegangen. Allerdings zahlen die Studenten dort im Schnitt immer noch 450 Euro im Monat. Am meisten müssen Studenten in München an den Vermieter überweisen: 700 Euro (plus drei Prozent). Am günstigsten ist es mit 190 Euro in Chemnitz (plus sechs Prozent).

Einen großen Sprung nach oben machten die Mietpreise für Studenten in Kaiserslautern. Auch dort zahlen sie inzwischen 280 Euro im Mittel. Im Jahr davor waren es noch 250 Euro - das entspricht einer Steigerung von zwölf Prozent.

Über dieses Thema haben auch die SR-Hörfunknachrichten am 25.02.2020 berichtet.

Artikel mit anderen teilen


Push-Nachrichten von SR.de
Benachrichtungen können jederzeit in den Browser Einstellungen deaktiviert werden.

Datenschutz Nein Ja