Ein Stoffteddy sitzt inmitten von Trauerkerzen vor der Porta Nigra. Die Kerzen wurden im Dezember 2020 zum Gedenken der Opfer der Amokfahrt aufgestellt.  (Foto: picture alliance/dpa | Harald Tittel)

Stiftung für Opfer der Amokfahrt in Trier geplant

  15.08.2021 | 11:21 Uhr

Für die Opfer und Hinterbliebene der Amokfahrt von Trier soll eine Stiftung eingerichtet werden. Außerdem soll am Donnerstag der Prozess gegen den Tatverdächtigen beginnen. Bei der Amokfahrt vor mehr als acht Monaten waren fünf Menschen gestorben.

Die Stiftung soll nach Angaben der Stadt Trier für eine faire Verteilung der Spendengelder sorgen. Nach der Tat waren mehr als eine Million Euro an Spenden eingegangen. Das Geld stehe den Opfern selbst und den Angehörigen der Opfer zur Verfügung.                        

Zudem solle künftig in der Stadt sichtbar der Opfer gedacht werden. Wie die Gedenkstätte gestaltet wird, stehe aber noch nicht fest und werde eng mit den Angehörigen abgestimmt. 

Prozessauftakt am Donnerstag

Am Donnerstag beginnt zudem der Prozess gegen den Tatverdächtigen. Angeklagt ist ein 51 Jahre alter Mann. Die Staatsanwaltschaft wirft ihm fünffachen Mord, versuchten Mord in 18 Fällen und schwere Körperverletzung in 14  Fällen vor.

Die Tat fand am 1. Dezember 2020 statt. Der Anklage zufolge fuhr der 51-Jährige mit hoher Geschwindigkeit wahllos, aber auch gezielt Passanten an, um möglichst viele zu töten oder zu verletzen. Er wurde kurz nach der Tat festgenommen. 

Über dieses Thema haben auch die SR-Hörfunknachrichten am 15.08.2021 berichtet.

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