Ein Blaualgenteppich bedeckt das Wasser (Foto: picture alliance/dpa | Nicolas Armer)

Gemeinde Losheim rät vom Baden im Stausee ab

  11.08.2022 | 19:04 Uhr

Wegen einer erhöhten Konzentration an Blaualgen im Losheimer Stausee rät die Gemeinde vom Baden im See ab. Blaualgen können unter anderem Hautreizungen, Übelkeit und Fieber hervorrufen. Laut Gemeinde handelt es sich um eine Vorsichtsmaßnahme und nicht um ein Badeverbot.

Schon Anfang August hatte das saarländische Umweltministerium vor Blaualgen in verschiedenen Fischteichen, Angelweihern und Fließgewässern gewarnt. Erhöhte Messwerte gab es zum Beispiel im Burbacher Weiher und im Wingertsweiher in Ottweiler. Auch am Losheimer Stausee wurde jetzt eine hohe Konzentration an Blaualgen festgestellt.

Zu viele Blaualgen im Losheimer Stausee

Die Gemeinde Losheim rät daher vom Baden im Stausee ab. Denn Blaualgen sind gesundheitsgefährdend. Wenn man Blaualgen berührt oder verschluckt, können sie nach Angaben des Gesundheitsministeriums Symptome wie Hautreizungen und Ausschläge, Übelkeit und Erbrechen oder Fieber auslösen.

Blaualgen gibt es in jedem Fluss oder See. Wenn es warm wird, vermehren sie sich jedoch deutlich stärker. Das Wasser wird dann trüb und es kann sich ein grüner Schleier auf der Oberfläche bilden.

Vorsichtsmaßnahme und kein Badeverbot

Vom Baden abzuraten ist laut Gemeinde eine Vorsichtsmaßnahme. Ein generelles Badeverbot gibt es nicht. Der Wasserspielplatz im Seegarten und der Wasserwald im Strandbad sind von den Blaualgen nicht betroffen.

Gekaufte und noch nicht eingelöste Online-Tickets für das Strandbad können per Mail unter touristik@losheim.de zurückgegeben werden.

Über dieses Thema hat UNSERDING am 11.08.2022 berichtet.

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