Nadelöhr A620, die Saarbrücker Stadtautobahn (Foto: ADAC Saarland)

Saarländer standen 2020 kürzer im Stau

  11.02.2021 | 09:49 Uhr

Die Corona-Pandemie hat im vergangenen Jahr dafür gesorgt, dass es in Deutschland deutlich weniger Staus gab. Im Saarland gab es zwar sogar mehr Staus, sie waren aber nicht so lang wie ein Jahr zuvor.

Wegen der verringerten Mobiltät ist im Jahr 2020 die Zahl der Staus auf deutschen Autobahnen zurückgegangen. Nach Angaben des ADAC gab es deutlich weniger Staus. Auch waren sie in Länge und Dauer im Schnitt auch kürzer. Die Betroffenen standen im Schnitt nur etwa halb so lang im Stau wie im Jahr zuvor. Ursache für den deutlichen Staurückgang war das geringere Verkehrsaufkommen auf den Autobahnen. Laut einer Abschätzung der Bundesanstalt für Straßenwesen lag das um etwa zwölf Prozent unter dem Vorjahresniveau.

Kürzere Staus im Saarland

Im Saarland gab es allerdings einen leichten Anstieg bei den Staumeldungen. Insgesamt wurden 2020 rund 6800 Staumeldungen verzeichnet. 2019 waren es etwa 5500 gewesen. Die Staulänge hingegen sank von 7200 auf rund 4900 Kilometer. Wie auch bundesweit ging die Staudauer im Saarland zurück.

Der Landesbetrieb für Straßenbau (LfS) und die Autobahn GmbH führen die Zahlen unter anderem darauf zurück, dass es auch im Jahr 2020 große Autobahnbaustellen im Saarland gab, wie die Sanierung der Illtalbrücke oder der Neubau der Saarbrücke der A 8.

Längster Stau war am 1. Dezember

Verglichen mit anderen Bundesländern gehört das Saarland neben Thüringen und Mecklenburg-Vorpommern zu den Ländern mit den wenigsten Staus bezogen auf das vorhandene Autobahnnetz.

Den längsten Stau gab es am 1. Dezember 2020 auf der A8 zwischen Schwalbach und Bildstock: Auf einer Länge von acht Kilometern standen Verkehrsteilnehmer 2,3 Stunden im Stau.

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