Mittagessen in der Kita (Foto: dpa)

Fünf Kitas bekommen anderen Caterer

  11.10.2018 | 15:16 Uhr

Im Streit um Fremdkörper im Kita-Essen strebt die Landeshauptstadt Saarbrücken einen Vergleich an. Der Caterer soll künftig nur noch elf statt wie bislang 16 Einrichtungen beliefern. Auf diese Lösung hat sich die Stadt Saarbrücken nach eigenen Angaben mit dem Caterer bei einem Treffen am Mittwoch geeinigt.

Künftig sollen die Kitas Winterberg, Bruchwiese, Scheidt, Alt-Saarbrücken und Wickersberg nicht mehr von dem Caterer beliefert werden. Das Unternehmen sei damit einverstanden. Bis zu einer Neuvergabe der Lieferaufträge für die betroffenen fünf Kitas sollen die Einrichtungen über Ersatz-Caterer versorgt werden.

Video [aktueller bericht, 11.10.2018, Länge: 3:10 Min.]
Caterer werden Kita-Aufträge entzogen

Nach Angaben der Stadt hat der Caterer auch den wahrscheinlichen Verursacher der Mängel ausfindig gemacht. Der betreffende Mitarbeiter sei nicht mehr dort tätig.

Mehr als zehn Vorfälle mit Fremdkörpern

Die Stadt hatte dem Caterer am 7. September eine Abmahnung zugestellt, danach kam es aber zu weiteren Beschwerden. Jetzt erwarte man, dass keine neuen Mängel mehr auftreten. Über den Vergleich muss noch der Stadtrat entscheiden.

Insgesamt gab es mehr als zehn Vorfälle mit Fremdkörpern im Essen in insgesamt sieben Saarbrücker Kitas. Zuletzt in Alt-Saarbrücken vergangene Woche.

Über dieses Thema wurde auch in den Hörfunknachrichten vom 11.10.2018 berichtet.

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