Geöffnete Fenster in einem Klassenzimmer (Foto: Imago Images/Imagebroker)

Schulen in St. Wendel erhalten CO2-Melder

mit Informationen von Kristin Luckhardt   19.10.2020 | 11:50 Uhr

Im Landkreis St. Wendel sollen in den nächsten Wochen alle Klassen in den weiterführenden Schulen und Grundschulen mit CO2-Meldern ausgestattet werden. Die Melder sollen daran erinnern, regelmäßig die Klassenräume zu lüften. So kann die Ansteckungsgefahr mit dem Coronavirus verringert werden.

Der Landkreis teilte dem SR mit, das Projekt werde vom Ausbildungs- und Fortbildungsförderverein zusammen mit dem Umweltcampus Birkenfeld durchgeführt. Der Kreis habe 550 Bausätze bestellt. Die weiterführenden Schulen sollen diese zusammenbauen. Die Gemeinschaftsschule Türkismühle hat demnach bereits 25 Bausätze erhalten.

Keine CO2-Melder im Saarpfalz-Kreis

Maximal sechs Wochen nach den Herbstferien sollen alle Schulen im Landkreis St. Wendel mit CO2-Meldern ausgestattet sein. Später sollen auch in Fach- und Aufenthaltsräumen CO2-Melder aufgestellt werden, sofern genügend CO2-Sensoren verfügbar sind. Der Saarpfalz-Kreis wird dagegen vorerst keine CO2-Melder anschaffen. Der Kreis teilte dem SR mit, er werde zunächst nach dem Lüftungskonzept im Musterhygieneplan Saarland verfahren.

Erinnerung zum Durchlüften

Die CO2-Melder warnen frühzeitig vor einem Erreichen hoher CO2-Konzentration in der Luft und können so auch als Indikator dafür dienen, wenn sich verbrauchte Atemluft in einem Raum anreichert. Je höher der Anteil verbrauchter Atemluft in einem geschlossenen Raum ist, desto höher ist auch die Ansteckungsgefahr mit dem Coronavirus durch Aerosole. Dagegen hilft vor allem regelmäßiges Lüften, da die verbrauchte und gegebenenfalls mit Coronaviren belastete Luft durch frische ausgetauscht wird.

Über dieses Thema haben auch die SR-Hörfunknachrichten vom 19.10.2020 berichtet.

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