Sirenen auf einem Dach  (Foto: picture alliance/dpa/dpa-Zentralbild | Jens Büttner)

St. Ingberter Sirenen werden modernisiert

Volker Roth   08.09.2021 | 12:33 Uhr

Die Stadt St. Ingbert wird in den nächsten drei Jahren in den Katastrophenschutz investieren. Wie Oberbürgermeister Ulli Meyer (CDU) mitteilte, sollen die 13 vorhandenen Motor-Sirenen in allen Stadtteilen modernisiert werden.

Laut OB Meyer sollen die St. Ingberter Sirenen für rund 75.000 Euro zu Hochleistungssirenen umgestellt werden, so dass auch Durchsagen und ein Betrieb bei Stromausfall möglich sind. Dafür gibt es auch Zuschüsse von Bund und Land. Für die Bevölkerung wird ein Flyer bereitgestellt, der erklärt, welche Alarmtöne es gibt und was zu tun ist.

Elektronischer Pegel am Rohrbach

Um vor Hochwasser besser zu warnen, wird die Stadt am Oberlauf des Rohrbachs auch einen elektronischen Pegelmesser installieren.

Meyer forderte zudem das Innenministerium auf, für den Hochwasserschutz ein landesweites Geodatenportal bei der Lagezentrale aufzubauen.

Ende August kündigte Innenminister Klaus Bouillon (CDU) bereits an, das komplette Saarland mit Sirenen auszustatten zu wollen. Die Kosten dafür liegen bei rund drei Millionen Euro und sollen von Bund, Land und Kommunen gemeinsam getragen werden.

Zuvor hatte der St. Wendeler Landrat Udo Recktenwald (CDU) mit Blick auf die Unwetterkatastrophe in Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen ein besseres Warnsystem gefordert.

Über dieses Thema berichtet auch die SR 3-Rundschau am 08.09.2021.

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