Das Logo der Sparda Bank an einer Filiale (Foto: picture alliance/Bernd Weißbrod/dpa | Bernd Weissbrod)

Über fünf Millionen Euro Schaden bei Schließfach-Einbruch

Mit Informationen von Widu Wittekindt   27.07.2022 | 14:17 Uhr

Mehr als 40 Schließfächer hatten Täter Anfang April in der Sparda-Bank in Saarbrücken geplündert. Nun wurde die Summe bekannt, die die Diebe erbeutet haben: Mehr als fünf Millionen Euro.

Wie die Täter an ihre Millionen-Beute gelangt sind, bleibt weiter rätselhaft. Auf die Schließfächer der Saarbrücker Sparda-Bank konnte man eigentlich nur mit einer Chipkarte und zusätzlicher PIN zugreifen. Die Fächer werden dann automatisch ohne Personal in einem speziellen Raum zum Kunden transportiert. Und doch ist es Tätern gelungen, bei einem Einbruch insgesamt 42 Schließfächer zu öffnen und daraus Beute im Gesamtwert von fünf Millionen und 40.000 Euro zu stehlen.

Ungewöhnlich viele Zugriffe

Aufgefallen war der Sparda-Bank der Raub zuerst Anfang April, weil sie ungewöhnlich viel Zugriffe auf die Schließfächer registrierte. Ob die Staatsanwaltschaft eine heiße Spur oder Hinweise auf das mögliche Vorgehen der Diebe hat, teilte sie nicht mit. Zur Begründung hieß es, die laufenden Ermittlungen sollten nicht gefährdet werden.

Auch in Mainz wurden Anfang April Schließfächer einer Sparda-Bank-Filiale geknackt. Die Ermittlungen dazu werden von der Staatsanwaltschaft Mainz geführt. Sollte es neue Erkenntnisse zu möglichen Zusammenhängen zum Raub in Saarbrücken geben, wollen die Staatsanwaltschaften ihre Ermittlungen zusammenführen.

Über dieses Thema haben auch die SR-Hörfunknachrichten am 27.07.2022 berichtet.

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