Solaranlage auf dem Dach eines Hauses (Foto: picture alliance / Frank May | Frank May)

Solarstromanlagen müssen bis Ende Januar registriert werden

  13.12.2020 | 09:14 Uhr

Um die Energieversorgung nachhaltiger gestalten zu können, benötigen die Anbieter aktuelle Daten zur Anzahl und Beschaffenheit saarländischer Solarstromanlagen. Die Verbraucherzentrale des Saarlandes gibt Tipps, was Eigenheimbesitzer mit vorhandener oder geplanter Solarstromanlage beachten sollten.

Alle Daten, die den Solarstrom im Saarland betreffen, werden seit 2019 in einem zentralen Register gesammelt. Ende Januar läuft die Frist zur Registrierung im amtlichen Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur ab, wie die Verbraucherzentrale des Saarlandes mitteilt. Bis dahin müssen also alle Photovoltaik-Anlagen, Batteriespeicher und Blockheizkraftwerke eingetragen werden, auch wenn sie bereits bei der Bundesnetzagentur gemeldet sind.

Registrierung

www.marktstammdatenregister.de/MaStR

Auch Anlagen, die nicht mehr vergütet werden, und Stecker-Solar-Geräte müssen angegeben werden. Wird die Anlage nicht rechtzeitig eingetragen, drohen laut Verbraucherzentrale Bußgelder oder verkürzte Vergütungen.

Eignungscheck möglich

Für Eigenheimbesitzer, die noch keine Solaranlage haben, sich aber dafür interessieren, bietet die saarländische Verbraucherzentrale einen Eignungscheck an. Bei einem Ortstermin mit einem Berater kann dann gegen eine anteilige Gebühr von 30 Euro geprüft werden, ob das Haus die Voraussetzungen für eine Solarwärme- oder Solarstromanlage erfüllt.

Artikel mit anderen teilen


Push-Nachrichten von SR.de
Benachrichtungen können jederzeit in den Browser Einstellungen deaktiviert werden.

Datenschutz Nein Ja