Ein Mädchen mit einem Tablet in der Hand auf dem die Lern-App Anton angezeigt wird. (Foto: picture alliance / Fotostand / K. Schmitt)

Sicherheitslücke in Lern-App "Anton"

  10.03.2021 | 12:14 Uhr

In der auch an saarländischen Schulen verwendeten Lern-App "Anton" hat es eine massive Sicherheitslücke gegeben. Über die mittlerweile behobene Schwachstelle hätten externe Personen sensible Daten auslesen oder sich als Lehrer ausgeben können, berichtet der BR.

Name, Klasse, Schule und Lernfortschritte - alle diese sensiblen Daten waren wegen einer Sicherheitslücke in der Lern-App Anton mit wenigen Klicks für Außenstehende abrufbar. BR-Datenjournalisten war die Schwachstelle bei einer Recherche aufgefallen.

Bislang kein Hinweis auf Datenabfluss

Nach Angaben des App-Anbieters wurde die Sicherheitslücke wenige Stunden, nachdem die Journalisten ihn darüber informiert hatten, geschlossen. Nach derzeitigem Kenntnisstand sei "kein Missbrauch potenziell unberechtigt abrufbarer personenbezogener Daten erfolgt", teilte das Unternehmen dem BR mit.

Über dieses Thema hat auch die SR 2-Sendung "Bilanz am Mittag" vom 10.03.2021 berichtet.

Weitere Informationen

BR.de
Gravierende Sicherheitslücke bei beliebter Schul-App
Schulen in ganz Deutschland nutzen die Lern-App Anton. BR-Datenjournalisten haben nun eine gravierende Sicherheitslücke entdeckt. Außenstehende hätten Daten auslesen oder sich als Lehrkräfte ausgeben können. Die Schwachstelle wurde bereits behoben.

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