Gesunkenes Saarschiff "Vaterland" in Saarbrücken (Archivbild) (Foto: SR/Oliver Buchholz)

Schwimmschiff-Bergung soll fortgesetzt werden

Mit Informationen der dpa   27.07.2021 | 08:31 Uhr

Nachdem sich die Bergung des havarierten Schwimmschiffes in Saarbrücken wegen des Hochwassers der Saar vor zwei Wochen verzögert hatte, soll es nun diese Woche weitergehen. Die Bergungsfirma ist nach Angaben des Wasser- und Schifffahrtsamtes bereits eingetroffen.

Zunächst muss geprüft werden, ob sich durch das Hochwasser Teile des Schwimmschiffes gelöst haben oder ob die Arbeiten wie geplant fortgesetzt werden können. Das auf den Namen „Vaterland“ getaufte Schiff, auf dem zuletzt eine Shishabar untergebracht war, war Mitte Februar gesunken und liegt seitdem vor der Berliner Promenade in Saarbrücken auf Grund.

Video [aktueller bericht, 28.07.2021, Länge: 2:36 Min.]
Neuer Anlauf zur Bergung des Schwimmschiffs

Verzögerung wegen Hochwassers

Schon Anfang Juli hätte die schwimmende Shishabar von einer Spezialfirma geborgen werden sollen. Wegen der Hochwassergefahr und heftiger Niederschläge waren die Arbeiten aber abgebrochen worden.

Um den dauerhaft festgemachten und nicht motorbetriebenen Ponton zu bergen, sollen Luftkissen unterhalb des Kahns angebracht werden, so dass er aus dem Wasser gedrückt wird. Diese Hebesäcke sollen laut Angaben der Sprecherin des Wasser- und Schifffahrtsamtes diese Woche angebracht werden. Es müsse vorsichtig versucht werden, ob die Bergung glückt. Erst dann könne im Laufe der Woche ein Boot das verunglückte Schiff abtransportieren. 

Ursache für Sinken weiter unklar

Warum das Schiff gesunken ist, ist weiter unklar. Wie ein Sprecher der Polizei sagte, kann die Unfallursache erst nach der Bergung geklärt werden.

Über dieses Thema haben auch die SR-Hörfunknachrichten am 27.07.2021 berichtet.

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