Verunreinigungen  im Schwimmbad Fechingen nach dem Unwetter (Foto: Scharenberg-Fischer/Stadtwerke Saarbrücken Bäder GmbH)

Fechinger Bad bleibt länger zu

Kristin Luckhardt   11.06.2018 | 09:20 Uhr

Das Kombibad in Fechingen kann möglicherweise diesen Sommer nicht mehr öffnen. Die Beseitigung der Unwetterschäden wird mehrere Wochen dauern. Ein Gutachter hatte die Schäden an dem Hallen- und Freibad auf rund 800.000 Euro geschätzt.

Die Geschäftsführerin der Saarbrücker Bäderbetriebsgesellschaft, Gabriele Scharenberg-Fischer, hofft, dass es nicht ganz so viel kosten wird, die Schäden des Unwetters vom 1. Juni zu beseitigen. Scharenberg-Fischer sagte SR.de, die Sofortmaßnahmen seien abgeschlossen. Die Technik sei inzwischen von Wasser und Schlamm befreit. Derzeit warte sie auf Kostenvoranschläge von Firmen. Die hatten sich die Schäden angesehen und werden nun Angebote machen.

Braune Brühe im Schwimmbad

Elektrokästen und Pumpen standen unter Wasser

Wasser und Schlammassen haben Elektroinstallation, Pumpen und Filter in dem Schwimmbad stark in Mitleidenschaft gezogen. Elektrokästen und Filter standen voll Schlamm. Das Austauschen der Filter werde zwei bis drei Wochen dauern, so Scharenberg-Fischer. Sie will derzeit keine Prognosen abgeben, ob das Bad in diesem Sommer wieder geöffnet werden kann.

Schäden auch am Parkplatz

Neben der Reparatur stünden auch noch umfangreiche Aufräumarbeiten an. So müssten die Becken gereinigt und wieder befüllt werden. Allein das Befüllen der Becken dauere zwei Wochen. Scharenberg-Fischer betonte, es gehe erst einmal darum, das Bad wieder zu öffnen. Danach könne man sich um den Bereich drumherum kümmern. So sei zum Beispiel der Parkplatz abgesackt.

Unwetter
Dossier: Unwetter im Saarland
In der Nacht zum 1. Juni hat ein Unwetter Millionenschäden in mehreren saarländischen Orten angerichtet. Betroffen waren vor allem Kleinblittersdorf, Bliesransbach und Bübingen. Die Anwohner und die Kommunen werden noch lange mit den Folgen zu kämpfen haben. Ein weiteres Unwetter ist am 11. Juni über das Saarland gezogen. In Heusweiler und Eppelborn waren die Einsatzkräfte fast 24 Stunden im Dauereinsatz.

Artikel mit anderen teilen


Push-Nachrichten von SR.de
Benachrichtungen können jederzeit in den Browser Einstellungen deaktiviert werden.

Datenschutz Nein Ja