Ein Obstkorb - das Richtige zur Fastenzeit (Foto: SR)

Schulobst soll Bedürftigen zugute kommen

Patrick Wiermer / Onlinefassung: Anne Staut   08.04.2020 | 06:37 Uhr

Die Schulen sind wegen der Coronakrise geschlossen. Damit ruht auch das Schulobstprogramm im Saarland. Verbraucherschutzminister Reinhold Jost will nun das Obst und Gemüse aus dem Programm weiter verteilen – und zwar an bedürftige Familien. Am Donnerstag soll es losgehen.

Rund acht Tonnen Obst und Gemüse sollen pro Woche verteilt werden. Das hat Verbraucherschutzminister Reinhold Jost (SPD) angekündigt.

Zunächst gehen Möhren, Äpfel, Bananen und Birnen an die Tafeln und tafelähnliche Einrichtungen, zu denen etwa auch Frauenhäuser und Obdachlosenhilfen gehören können. Die übernehmen dann die Verteilung vor Ort. Interessierte Einrichtungen können ihren Bedarf laut Jost unbürokratisch auf einer speziellen Webseite des Umweltministeriums anmelden.

Kein Zugang zu gesunden Mahlzeiten

Jost will mit dem Obst und Gemüse bedürftige Kinder und Jugendliche erreichen. Vor allem die, die durch die Schließung der Schulen und Kitas keinen Zugang mehr zu geregelten und gesunden Mahlzeiten haben.

Das Schulobstprogramm versorgte bislang saarlandweit 26.000 Kinder in 300 Einrichtungen. Die Umverteilung soll bis zur Wiederöffnung der Schulen laufen.

Über dieses Thema hat auch die SR 3-Rundschau am 08.04.2020 berichtet.

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