Symbolbild: Polizei (Foto: SR / Felix Schneider)

Polizei sucht weiterhin Schützen von Piesbach

Thomas Gerber   09.09.2020 | 12:01 Uhr

Der 33-jährige mutmaßliche Schütze von Nalbach-Piesbach ist nach Polizeiangaben weiterhin auf der Flucht. Bei der Schussattacke am vergangenen Freitag, bei der eine Person schwer verletzt wurde, soll es sich um eine Beziehungstat handeln.

Die Polizei Saarlouis legt den Fall nun der Staatsanwaltschaft vor und beantragt einen europäischen Haftbefehl. Alle Indizien und Zeugenaussagen deuteten inzwischen darauf hin, dass es sich um eine Beziehungstat gehandelt habe.

Zwei Schüsse abgefeuert

Demnach waren der 33-Jährige und sein Opfer in Streit geraten. Der Gesuchte habe dann zwei Schüsse abgegeben: den ersten in der Wohnung, den zweiten im Garten. Beide Male sei das Opfer an den Beinen getroffen worden. Zur Tatzeit hätten sich noch zwei weitere Personen in dem Anwesen aufgehalten. Beide haben offenbar, den 33-Jährigen als Täter genannt.

Kein Amoklauf

Das Opfer hatte zunächst angegeben, ein Unbekannter habe ihm von hinten auf der Terrasse in die Beine geschossen. Demnach hätte es sich um einen Amoklauf und nicht um eine gezielte Attacke handeln können.

Die Polizei war deshalb am Freitag mit Spezialkräften in Nalbach im Einsatz und hatte den bewaffneten Täter zunächst in einem Waldstück vermutet.

Über dieses Thema haben auch die SR Hörfunknachrichten vom 09.09.2020 berichtet.

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