Eine Lehrerin erteilt in der Schule Mathematik-Unterricht. (Foto: SR)

Schülervertretung fordert kleinere Lerngruppen

mit Informationen von Christine Alt   21.07.2020 | 19:25 Uhr

Nach den Schulferien soll an den Schulen fast wieder ein normaler Alltag einkehren. Klassen sollen voll besetzt werden, Abstandsregeln gelten dann nur noch auf den Fluren und in den Pausen. So sieht es der Plan der Landesregierung vor. Die Landesschülervertretung fordert hingegen kleinere Lerngruppen.

Die Landesschülervertreter fordern für den Neustart der Schulen unter anderem mehr Lehrkräfte und kleinere Lerngruppen als bisher geplant. Landesschülersprecher Lennart-Elias Seimetz will, dass die Klassen nicht voll besetzt werden.

Nachbesserungen beim Schulstart-Plan der Landesregierung gefordert
Video [SR Fernsehen, (c) SR, 21.07.2020, Länge: 01:54 Min.]
Nachbesserungen beim Schulstart-Plan der Landesregierung gefordert

Doch für kleinere Lerngruppen brauche es mehr Lehrkräfte. Auch für die Zeit nach der Pandemie fordert er ein größeres Plus an Lehrerstellen als die Regierung bisher plant. Unter anderem, weil die Schülerzahlen wieder steigen. Im kommenden Schuljahr sind es laut Bildungsministerium schon 323 Schüler zusätzlich.

Lockerungen beim Schulstart
Audio [SR 1, (c) Daniel Simarro, 27.07.2020, Länge: 02:24 Min.]
Lockerungen beim Schulstart

"Wir haben ja gesehen, dass es mit den jetzigen Lehrkräften einfach unmöglich ist, kleinere Lerngruppen umzusetzen", so Seimetz. "Deshalb ist es ganz wichtig, dass nachhaltig in die Aus- und Fortbildung der Lehrer investiert wird."

Notfallpläne in den Schulen

Die Landesschülervertretung stellt zudem weitere Forderungen: Es müsse digitale Arbeitsplätze für Schüler zum Beispiel in Bibliotheken geben. Außerdem fehlten klare Notfallstrategien für die Schulen, damit es bei Corona-Fällen nicht wieder zu Hektik und Chaos komme.

Über dieses Thema hat auch der Aktuelle Bericht vom 21.07.2020 berichtet.

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