Eine Apothekerin bedient eine Kundin (Foto: picture alliance / Zoonar | Nando Lardi)

Schmerzmittel für Kinder wieder in Apotheken vorhanden

  06.09.2022 | 13:23 Uhr

Die Lage in den saarländischen Apotheken hinsichtlich knapper Schmerzmittel für Kinder hat sich wieder beruhigt. Sollten Paracetamol- oder Ibuprofen-Säfte aber mal doch nicht verfügbar sein, könnten die Apotheken immer noch selbst welche herstellen.

Nachdem es im Juli zu Lieferengpässen bei Schmerzmitteln für Kinder gekommen war, geben die Apotheken im Saarland nun wieder Entwarnung: Fiebersenkende Medikamente wie Paracetamol- und Ibuprofen-Säfte seien wieder in ausreichender Menge vorhanden.

"Es kommt hin und wieder noch zu Lieferverzögerungen, insgesamt sieht die Lage aktuell aber gut aus", erklärte die Vorsitzende des Saarländischen Apothekervereins, Susanne Koch, auf SR-Anfrage. Eine Vorbestellung sei etwa gerade geliefert geworden.

Apotheken können Säfte auch selbst herstellen

Im Notfall könnten die Apotheken die Fieber- und Schmerzmittel auch selbst anmischen. Auf keinen Fall sollten Eltern allerdings versuchen, zu Hause aus Tabletten einen Saft zu mixen, so Koch. Die Wirkstoffe seien nicht löslich. In der Apotheke hingegen gebe es entsprechende Materialien, um einen Saft herzustellen.

Mit dem Beginn der Schule und dem bevorstehenden Herbst dürften sich die Krankheitsfälle bei Kindern wieder mehren. Neben Corona warnen Medizinerinnen und Mediziner auch vor dem Grippevirus. "Wegen mangelnder Schmerzmitteln in den Apotheken müssen sich Eltern im Saarland derzeit aber keine Gedanken machen", beruhigt Koch.

Über dieses Thema haben auch die SR-Hörfunknachrichten am 06.09.2022 berichtet.

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