Schäden durch Sturmtief Bennet

  04.03.2019 | 20:02 Uhr

Sturmtief Bennet hat am Rosenmontag für einige Feuerwehreinsätze im Saarland gesorgt. Besonders umgestürzte Bäume bereiteten Probleme. Durch einen Blitzeinschlag wurde ein Windrad schwer beschädigt.

In Saarbrücken und im Regionalverband musste die Feuerwehr bis zum Abend insgesamt 30 Mal ausrücken. In vielen Fällen waren Bäume umgestürzt oder größere Äste auf die Straße gefallen. Bei einem dieser Einsätze war ein Baum mit etwa 60 cm Durchmesser mitsamt der Wurzel aus dem Erdreich herausgerissen worden und auf einen geparkten PKW gestürzt. An dem PKW war ein erheblicher Sachschaden entstanden.

A 62 teilweise gesperrt

Auch im Nordsaarland stürzten mehrere Bäume um. Die A 62 zwischen Freisen und Birkenfeld musste zeitweise voll gesperrt werden. Den gravierendsten Zwischenfall gab es im Bereich der Windkraftanlagen in Höhe Hahnweiler. Dort schlug ein Blitz während eines Gewitters in ein über hundert Meter hohes Windrad und zerstörte dabei eines der drei Rotorblätter. Hierbei wurden Trümmerteile auch auf die nahe A 62 geschleudert. Verletzt wurde niemand.

In Neunkirchen, wo wegen des Sturmtiefs der Rosenmontagsumzug abgesagt wurde, hatte die Feuerwehr nicht allzu viel zu tun. Sie musste nur zu einem Einsatz ausrücken. In Furpach war ein Baum auf eine Stromleitung gestürzt, was zeitweise in einigen Straßen zu Stromausfällen führte.

Über dieses Thema haben auch die SR-Hörfunknachrichten am 04.03.2019 berichtet.

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