Das Fairtrade-Logo neben Fairtrade-Produkten. (Foto: picture alliance / Daniel Karmann/dpa)

Sankt Ingbert bleibt Fairtrade Stadt

  28.04.2021 | 14:24 Uhr

Die Fairtrade-Towns-Kampagne hat Sankt Ingbert erneut als Fairtrade-Stadt ausgezeichnet. Dafür müssen Städte mehrere Kritierien erfüllen.

Nach den Vorgaben der Kampagne muss eine Fairtrade-Stadt eine Steuerungsgruppe haben, die alle Aktivitäten zum Thema vor Ort koordiniert. In Sankt Ingbert besteht diese aus der Stadtverwaltung, dem Weltladen, der DPSG Rohrbach-Saar, dem Albert-Magnus-Gymnasium, der Pfarrei Heiliger Ingobertus und Vertretern des Saarpfalz-Kreises.

Fairtrade-Schulen

Außerdem bieten nach Angaben der Stadt zahlreiche Einzel- und Großhändler sowie einige Gastronomen fair gehandelte Lebensmittel an - ein weiteres Kriterium der Kampagne. Auch zivilgesellschaftliches Engagement gehört dazu. In Sankt Ingbert haben etwa das Leibniz-Gymnasium und das BBZ das Siegel für fairen Handel bekommen.

Oberbürgermeister Ulli Meyer (CDU) sieht in der Verlängerung des Titels eine Bestätigung, dass fairer Handel in St. Ingbert verankert sei. „Wir werden uns auch weiterhin dafür einsetzen, den fairen Handel auf lokaler Ebene zu fördern.“

Titel seit 2017

In Deutschland gibt es insgesamt 735 Fairtrade-Towns, darunter 15 saarländische Kommunen. Sankt Ingbert führt die Auszeichnung seit 2017. Alle zwei Jahre muss sie erneuert werden.

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