Baustelle (Foto: Pixabay/bykst)

B41-Sanierung soll drohende Schäden vermeiden

  16.10.2018 | 13:01 Uhr

Seit Montag wird die B41 zwischen Ottweiler und Niederlinxweiler saniert. Die Meldung sorgte vor allem bei den Lesern für Verwunderung: Der Streckenabschnitt sei in einem guten Zustand, zudem liege die letzte Sanierung noch gar nicht so lange zurück. Dem widerspricht der Landesbetrieb für Straßenbau (LfS).

Demnach liegt die letzte flächendeckende Sanierung der B41 zwischen Ottweiler und Niederlinxweiler rund 15 Jahre zurück. Zwar gab es vor drei Jahren größere Bauarbeiten. Die betrafen aber den Streckenabschnitt zwischen Niederlinxweiler und St. Wendel.

Hintergrund
B41 wird zur Einbahnstraße
Verkehrsteilnehmer müssen sich die kommenden vier bis fünf Wochen auf der B41 auf Verkehrsbehinderungen einstellen. Wegen Sanierungsarbeiten wird die Strecke zwischen Ottweiler und Niederlinxweiler zur Einbahnstraße.

Und auch wenn die Straße optisch einen guten Eindruck mache, gebe es Risse und poröse Stellen. "Diese Schäden sind im Vorbeifahren für Laien schwer erkennbar, aber erste Anzeichen für bevorstehende Schlaglochbildung in Frost-Tauwechsel-Zeiten im Winter", sagte Sprecher Klaus Kosok. Die aktuelle Sanierung solle weitere Schäden verhindern.

"Unter der täglichen Verkehrsbelastung von 12.400 Fahrzeugen mit einem Schwerlastanteil von 4,6 Prozent hatten sich zudem Spurrinnen gebildet, die wegen mangelndem Längsgefälle Aquaplaning begünstigen." Die aktuelle Sanierung diene dementsprechend auch der Verkehrssicherheit, so der LfS.

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