wechselhaftes Aprilwetter (Foto: Pixabay)

Saarland war wärmstes Bundesland im April

  29.04.2022 | 12:34 Uhr

Im Saarland war es im April deutschlandweit am wärmsten. Durchschnittlich 9,1 Grad erreichten die Temperaturen im Oster-Monat. Gleichzeitig war es aber auch besonders nass.

Das Wetter im April war in ganz Deutschland sehr breit aufgestellt: Von Frost über starke Schnee- und Regenfälle bis hin zu sommerlichen Temperaturen war auch im Saarland alles dabei.

Laut Deutschem Wetterdienst war das Saarland im April das wärmste Bundesland mit durchschnittlich 9,1 Grad, immerhin 1,3 Grad wärmer als im deutschlandweiten Durchschnitt. Insgesamt schien die Sonne rund 205 Stunden.

Viel Sonne an Ostern

Besonders schön war das Wetter über die Osterfeiertage: An Ostersonntag und Ostermontag ermittelte das ARD-Wetterkompetenzzentrum für das Saarland je nach Ort jeweils zwischen 12,5 und 13,5 Sonnenstunden – so lange wie noch nie seit Beginn der Wetteraufzeichnungen im Jahr 1948. Außerdem war es mit Höchsttemperaturen zwischen 18 und 20 Grad ungewöhnlich mild.

Doch der April brachte auch sehr viel Wasser ins Saarland. Kamen in Deutschland im Schnitt 55 Liter pro Quadratmeter runter, waren es im Saarland 80 Liter. Das führte teils auch zu Überschwemmungen, zum Beispiel auf der Stadtautobahn. Nasser war es nur in Baden-Württemberg.

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