Mittagshitze auf einem Feld (Foto: dpa)

Saarland im Juli deutlich zu trocken

  30.07.2022 | 14:38 Uhr

Sommer, Sonne, Hitze: Im langjährigen Vergleich ist in diesem Juli im Saarland deutlich weniger Regen gefallen als üblich. Das Niederschlagsdefizit steigt damit dieses Jahr insgesamt auf 100 Liter pro Quadratmeter. Auch in den kommenden Tagen soll es trocken bleiben.

Im Saarland sind in diesem Jahr im Juli im Flächenmittel nur sieben Liter Regen pro Quadratmeter gefallen. Das sind nur etwa zehn Prozent des langjährigen Klimamittels von 1961 bis 1990.

Nach Angaben des ARD-Wetterzentrums ist der Juli bereits der dritte zu trockene Monat in Folge. In diesem Jahr steige das Niederschlagsdefizit damit auf mehr als 100 Liter pro Quadratmeter. Das zeige sich auch an den niedrigen Flusspegeln. Besonders kleinere Nebenflüsse von Saar und Mosel führten aktuell markantes Niedrigwasser.

Weiter Waldbrandgefahr im Saarland

Da auch in den kommenden Tagen keine nennenswerten Regenmengen in Sicht seien, müsse mit einem weiteren Anstieg der Waldbrandgefahr wegen der anhaltenden Trockenheit gerechnet werden. Für Mittwoch geht der Deutsche Wetterdienst etwa von einer hohen Waldbrandgefahr im Saarland aus.

Erst in der vergangenen Woche hatte es bei St. Wendel einen kleinen Flächenbrand auf einem Rapsfeld gegeben.

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