Eine von der Blauzungen-Krankheit betroffene Kuh (Foto: dpa)

Saarland nach Blauzungen-Ausbruch Sperrgebiet

  13.12.2018 | 07:11 Uhr

Der Ausbruch der Blauzungenkrankheit bei einem Rind in der Nähe von Karlsruhe in Baden-Württemberg hat auch auf saarländische Viehzüchter erhebliche Auswirkungen. Das teilte Umweltminister Jost mit. Danach wird das gesamte Saarland zum Sperrgebiet erklärt, da es innerhalb des 150-Kilometer-Radius um den Seuchenbetrieb liegt.

Tierhalter dürfen ihre Rinder, Schafe und Ziegen nur dann aus der Sperrzone hinaus transportieren, wenn die Tiere beispielsweise durch die entsprechende Impfung als geschützt angesehen werden. Dadurch soll eine Ausbreitung der Krankheit verhindert werden.

Die Sperrzone gilt mindestens zwei Jahre lang. Im Saarland selbst wurde die Blauzungenkrankheit nach Angaben des Umweltministeriums noch nicht nachgewiesen.

Keine Gefahr für Menschen

Die Krankheit wird durch kleine, blutsaugende Mücken übertragen. Bei den Tieren kommt es unter anderem zu Schwellungen im Nasen- und Maulbereich, Bindehautentzündungen und Entzündungen an Euter und Zitzen.

Für den Menschen besteht keine Gefahr. Fleisch- und Milchprodukte können nach Angaben des Ministeriums bedenkenlos verzehrt werden.

Über dieses Thema wurde auch in den Hörfunknachrichten vom 13.12.2018 berichtet.

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