Schäden an Häusern nach Tornado in Luxemburg (Foto: dpa/Harald Tittel)

Saarländische THW-Kräfte helfen in Luxemburg

  12.08.2019 | 16:41 Uhr

45 Helfer aus sechs saarländischen THW-Ortsverbänden sind seit Montagmorgen in Luxemburg im Einsatz. Dort unterstützen sie die ansässigen Rettungskräfte bei Reparaturarbeiten nach dem verheerenden Unwetter vom vergangenen Freitag. Auch aus Rheinland-Pfalz sind 20 Helfer vor Ort.

Hauptsächlich helfen die Einsatzkräfte aus den Ortsverbänden Perl/Obermosel, Mettlach, St. Wendel, Nohfelden, Saarwellingen und St. Ingbert beim Absichern und Reparieren beschädigter Gebäude. Laut THW sind drei Baufachberater unterwegs, um statische Bewertungen durchzuführen und Resttragfähigkeiten zu berechnen.

Video [aktueller bericht, 12.08.2019, Länge: 2:59 Min.]
Hilfen nach Tornado

Ein weiterer Trupp aus Spezialisten ist mit einem sogenannten Einsatzstellen-Sicherungssystem (ESS) vor Ort. Mit dem ESS würden einsturzgefährdete Gebäude überwacht und frühzeitig vor Gefahren gewarnt, die mit dem bloße Auge nicht erkennbar seien, erklärt Aaron Klein vom THW-Ortsverband St. Ingbert. Die THW-Kräfte sollen bis mindestens Dienstag im Nachbarland aushelfen.

180 Häuser teilweise nicht mehr bewohnbar

Aktueller Stand zum Tornado in Luxemburg
Audio [SR 1, (c) SR 1 Christian Balser / Markus Tröster, 13.08.2019, Länge: 02:50 Min.]
Aktueller Stand zum Tornado in Luxemburg

Am Freitag hatte ein Tornado im Südwesten von Luxemburg schwere Schäden angerichtet. Besonders schwer verwüstet wurden die Orte Petingen und Kaerjeng. Dort sind 180 Häuser so stark beschädigt, dass sie teilweise nicht mehr bewohnbar sind. Nach Angaben der Regierung wurden insgesamt 19 Menschen verletzt, zwei von ihnen schwer.

Über dieses Thema hat auch die SR 3-Rundschau am 12.08.2019 berichtet.


Verwüstungen nach Tornado in Luxemburg
Betroffene sollen Finanzhilfe erhalten

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