Die Notaufnahme eines Krankenhauses (Foto: dpa/Hauke-Christian Dittrich)

Ärzte im Saarland bieten Unterstützung bei Behandlung von Kriegsopfern an

  02.03.2022 | 09:33 Uhr

Für die Versorgung und Behandlung von Kriegsverletzten aus der Ukraine bieten Ärzte und Krankenhäuser im Saarland ihre Unterstützung an. Das sei "ein Gebot der Solidarität und der Menschlichkeit", betonen die Saarländische Krankenhausgesellschaft sowie die Ärztekammer.

Die Krankenhäuser und Ärzteschaft im Saarland bieten ihre Unterstützung an bei der Behandlung und Versorgung von Kriegsverletzten aus der Ukraine. Mit diesem Anliegen habe man sich am Dienstag in einem Schreiben an Ministerpräsident Tobias Hans und Gesundheitsministerin Monika Bachmann gewandt, teilten die Saarländische Krankenhausgesellschaft und die Ärztekammer des Saarlandes mit.

"Gebot der Solidarität"

Nachdem Russland in der vergangenen Woche den Angriffskrieg gegen die Ukraine begonnen hat, wächst das menschliche Leid der dortigen Zivilbevölkerung.

Es sei daher "ein Gebot der Solidarität und Menschlichkeit, das ukrainische Volk in dieser schweren Situation nich allein zu lassen", heißt es vom Vorstandsvorsitzenden der Saarländischen Krankenhausgesellschaft Dr. Christian Braun und dem Kammerpräsidenten des Sanitätsrats Dr. Josef Mischo in einer Pressemitteilung.

Um die Grundversorgung vor Ort aufrechterhalten zu können, werden weiterhin dringend Spenden benötigt, betonen die Ärztekammer und die Krankenhausgesellschaft.

Hilfsmöglichkeiten im Saarland

Das Saarland bereitet sich bereits auf die Ankunft von Menschen vor, die aus der Ukraine fliehen. Wie Menschen im Saarland Flüchtenden aus dem Krieg in der Ukraine helfen können, ist auf dieser Seite zu finden. Dort sind außerdem Spendenmöglichkeiten aufgelistet.

Angriff auf die Ukraine
Wie Menschen im Saarland den Kriegsflüchtlingen helfen können
Das Saarland bereitet sich auf die Aufnahme von Kriegsflüchtlingen aus der Ukraine vor. Über eine spezielle E-Mail-Adresse werden Hilfsangebote und Fragen zur Einreise koordiniert. Mehrere Hilfsorganisationen haben Spendenkonten eingerichtet.

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