Stromzähler (Foto: dpa-Bildfunk)

Saarländer Spitze beim Stromverbrauch

  16.04.2019 | 11:40 Uhr

Haushalte im Saarland und in Rheinland-Pfalz verbrauchen bundesweit den meisten Strom. Das geht aus einer Untersuchung des Online-Vergleichsportals „Check24“ hervor. Im Durchschnitt benötigen Saarländer demnach 3682 Kilowattstunden pro Jahr, Rheinland-Pfälzer 3681 Kilowattstunden.

Mit diesen Werten liegen sie rund ein Drittel über dem durchschnittlichen Berliner Haushalt (2861 kWh). Auf den Plätzen drei und vier folgen Niedersachsen (3653 kWh) und Thüringen (3629 kWh). Verhältnismäßig sparsam sind Hamburger (3015 kWh) und Sachsen (3054 kWh).

Der Westen verbraucht mehr

Allgemein liegen Stromkunden aus Westdeutschland mit durchschnittlich 3440 Kilowattstunden über dem bundesdeutschen Mittel. Im Osten werden im Schnitt rund 3252 kWh verbraucht. Ein möglicher Grund dafür könnte nach Einschätzung der Analysten sein, dass in den westdeutschen Bundesländern meist mehr Personen zusammen in einem Haushalt leben als im Osten.

Nach Angaben des Bundesinstituts für Bevölkerungsforschung lagen 2016 Berlin, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Mecklenburg-Vorpommern und Brandenburg unter dem Bundesdurchschnitt von 2,01 Personen je Haushalt, während die meisten westdeutschen Länder darüber lagen. Im Saarland kommen auf einen Haushalt im Durchschnitt zwei Bewohner.

Über dieses Thema haben auch die SR-Hörfunknachrichten vom 16.04.2019 berichtet.

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