Ein Müllmann bringt Restmülltonnen weg (Foto: dpa)

Saarländer machen weniger Müll

Thomas Gerber / Onlinefassung Rebecca Kaiser   06.06.2018 | 07:47 Uhr

Das Hausmüllaufkommen im Saarland ist auf einem historischen Tiefstand. Das geht aus den Unterlagen zur nächsten Sitzung der Verbandsversammlung des EVS hervor. Im vergangenen Jahr fielen landesweit knapp 140.000 Tonnen an, das sind 3.000 Tonnen weniger als ein Jahr zuvor.

Insgesamt haben die Saarländer weniger Müll produziert, es gibt allerdings weiterhin große regionale Unterschiede beim Müllaufkommen. In ländlichen Regionen fällt den Unterlagen zufolge generell weniger Müll an als in den Ballungsräumen.

Die eifrigsten Müllvermeider sind demnach die Losheimer. Sie produzierten im vergangenen Jahr pro Einwohner nur noch 84 Kilogramm Hausmüll, das sind fünf Kilo weniger als 2016. Demgegenüber ist das Müllaufkommen in Völklingen, Saarlouis, Saarbrücken und Neunkirchen etwa doppelt so hoch. Der meiste Müll fiel in Neunkirchen an, dort waren es 174 Kilogramm pro Person.

Über dieses Thema wurde auch in den Hörfunknachrichten vom 06.06.2018 berichtet.

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